SteuerPedia
01
Zinsschranke und Finanzierungsaufwendungen in Spanien
Spanische Kapitalgesellschaften dürfen Fremdfinanzierungsaufwendungen nicht allein deshalb vollständig abziehen, weil sie handelsrechtlich als Aufwand erfasst sind. Vor der allgemeinen Zinsschranke sind dauerhafte Abzugsverbote und Fremdvergleichskorrekturen zu prüfen; anschließend begrenzen 30 Prozent des steuerlichen operativen Ergebnisses, der Mindestabzug von einer Million Euro und gegebenenfalls eine zusätzliche Erwerbsfinanzierungsschranke den zeitlichen Abzug.
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02
Verlustvorträge und Mantelkaufregeln in Spanien
Spanische Körperschaftsteuerverluste gehen bei einem Anteilseignerwechsel nicht automatisch unter. Artikel 26 Absatz 4 LIS sperrt die Nutzung jedoch, wenn ein neuer Erwerber die Mehrheit übernimmt, zuvor weniger als 25 Prozent hielt und die Zielgesellschaft zusätzlich einen der gesetzlichen Mantel- oder Aktivitätswechsel-Tatbestände erfüllt. Jede Verlustperiode und die tatsächliche Tätigkeit müssen deshalb getrennt geprüft werden.
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03
Verdeckte Gewinnausschüttung und Gesellschaftervorteile in Spanien
Das spanische Körperschaftsteuerrecht kennt keinen vollständig deckungsgleichen Einzelbegriff zur deutschen verdeckten Gewinnausschüttung. Vorteile zwischen Gesellschaft und Gesellschafter werden vor allem über den Fremdvergleich für verbundene Geschäfte, Abzugsverbote und die steuerliche Einordnung der Vermögensverschiebung korrigiert. Entscheidend sind deshalb nicht die Bezeichnung oder Buchung, sondern Leistung, Gegenleistung, Beteiligungsverhältnis und tatsächlicher wirtschaftlicher Grund.
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04
Steuerliche Abzugsfähigkeit von Betriebsausgaben in Spanien
Ob eine Ausgabe in Spanien steuerlich abziehbar ist, hängt zuerst vom Steuerpflichtigen ab: Für eine spanische Gesellschaft, eine Betriebsstätte und einen selbständigen Unternehmer gelten teilweise unterschiedliche Regeln. Bei Gesellschaften beginnt die Berechnung beim handelsrechtlichen Ergebnis und wird nach der Körperschaftsteuer angepasst; Buchung, periodengerechte Zuordnung, Nachweis, betrieblicher Zusammenhang, Fremdvergleich und besondere Abzugsverbote müssen zusammen geprüft werden.
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05
Abschreibungen, Rückstellungen und Wertberichtigungen in der Körperschaftsteuer
Bei spanischen Kapitalgesellschaften folgt die steuerliche Bemessungsgrundlage grundsätzlich dem handelsrechtlichen Ergebnis, wird aber durch die Ley del Impuesto sobre Sociedades korrigiert. Gerade bei Abschreibungen, Rückstellungen und Wertminderungen entscheidet deshalb nicht allein die Buchung, sondern auch, ob die jeweilige steuerliche Voraussetzung am Bilanzstichtag erfüllt und nachweisbar ist.
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06
Dividenden und Veräußerungsgewinne aus Beteiligungen in der Körperschaftsteuer
Dividenden und Gewinne aus dem Verkauf qualifizierter Beteiligungen sind bei einer spanischen Körperschaft regelmäßig zu 95 Prozent von der Körperschaftsteuer befreit. Dafür müssen insbesondere Beteiligungsquote, Haltedauer und bei ausländischen Gesellschaften die Mindestbesteuerung stimmen; Verluste, hybride Zahlungen, Immobiliengesellschaften und frühere Umstrukturierungen folgen zusätzlichen Regeln. Steuerjahr, wirtschaftlicher Übergang, Kaufpreisbestandteile, ausländische Quellensteuer und Erklärungspflichten sind getrennt zu prüfen.
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07
Saldos de dudoso cobro
Wann wird eine offene Forderung bilanziell zweifelhaft, steuerlich abzugsfähig oder für die IVA korrigierbar? Der Leitfaden trennt die vier Prüfungen.
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08
Steuerliche Neutralität | Régimen especial de neutralidad
Das spanische Neutralitätsregime ermöglicht bei qualifizierenden Umstrukturierungen einen Steueraufschub durch Buchwertfortführung. Der Beitrag erklärt Transaktionstypen, Teilbetriebe, Anteilstausch, grenzüberschreitende Grenzen, Mitteilung und Missbrauchsklausel.
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09
Internationale Stiftungen und deutsches Steuerrecht
Eine ausländische Familienstiftung kann deutsche Steuer auslösen, obwohl sie nichts ausschüttet. Entscheidend sind Begünstigtenrechte, entzogene Verfügungsmacht, Informationsaustausch und die periodengenaue Dokumentation.
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10
Spenden in Spanien | steuerlich absetzen | Spendenbescheinigung
Der spanische Spendenabzug hängt von Empfänger, Zuwendungsart, Steuerstatus und vollständigem Nachweis ab. Der Beitrag erklärt IRPF-, Körperschaftsteuer- und Nichtresidentenregeln sowie das Modelo 182.
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11
Verlustvortrag | Spanien
Spanische Kapitalgesellschaften können negative steuerliche Bemessungsgrundlagen mit späteren Gewinnen verrechnen. Der Beitrag erklärt Grenzen, Nachweise sowie Sonderregeln für Anteilseignerwechsel, Umstrukturierungen und Steuerkonzerne.
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12
Private Nutzung einer spanischen Gesellschaftsimmobilie: verdeckte Gewinnausschüttung und Kostenmiete
Die Privatnutzung einer Gesellschaftsimmobilie in Spanien kann eine verdeckte Gewinnausschüttung auslösen. Der Beitrag trennt deutschen Fremdvergleich, spanischen Marktwert, Anteilseignerbesteuerung und aktuelle DBA-Folgen.
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13
Einlagenrückgewähr Deutschland | Rechtslage
Der Beitrag grenzt Gewinnausschüttung und Einlagenrückgewähr ab. Er erklärt das deutsche Feststellungsverfahren und die eigenständige Einordnung für Anteilseigner in Spanien.
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14
Betriebsausgaben von Unternehmen in Spanien
Ob Geschäftskosten abziehbar sind, hängt von Steuerart, Tätigkeitsbezug, Periodenzuordnung, Verbuchung und Nachweis ab. Gesellschaften und Selbständige müssen außerdem Abzugsverbote und IVA getrennt prüfen.
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15
Wohnvermietung in Spanien | 15 Prozent Körperschaftsteuer
15 Prozent können bei einer spanischen Vermietungsgesellschaft aus einer qualifizierten Neugründung oder aus der Bonifikation des Wohnungsregimes folgen. Beides hat enge Voraussetzungen.
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16
Zinsschranke in Spanien | Finanzierungskosten
Die spanische Zinsschranke ist mehr als 30 Prozent eines EBITDA. Der Beitrag trennt Nettogröße, operatives Ergebnis, Mindestabzug, Vorträge und Sonderregeln.
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17
Spanische Körperschaftsteuer: Steuerpflicht, Bemessungsgrundlage und Tarif
Die spanische Körperschaftsteuer verbindet Rechnungslegung mit steuerlichen Korrekturen. Ansässigkeit, Unternehmenskategorie, Steuerperiode und Vorauszahlungsmodalität bestimmen die konkrete Belastung.
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