SteuerPedia
01
Verwandtschaftsgruppen, Vorvermögen und Multiplikationskoeffizient
Bei der balearischen Erbschaft- und Schenkungsteuer beeinflussen Verwandtschaftsgruppe und Vorvermögen nicht nur einzelne Freibeträge, sondern auch den Multiplikationskoeffizienten und damit die Steuerschuld. Entscheidend ist die zivilrechtlich richtige Einordnung am Erwerbsstichtag; Ehegatten, adoptierte Kinder, Stiefkinder, Geschwister, Schwiegerverwandte und nicht registrierte Partner können steuerlich sehr unterschiedlich behandelt werden. Für Erbschaften und Schenkungen gelten zudem verschiedene Tarife und Begünstigungen.
Artikel lesen →
SteuerPedia
02
Schenkungsteuer auf den Balearen: Zuständigkeit, Bemessung und Begünstigungen
Bei einer Schenkung mit Bezug zu Mallorca, Menorca, Ibiza oder Formentera entscheidet nicht allein der Ort des Vermögens über die Steuer. Maßgeblich sind unter anderem Wohnsitz und Steuerstatus des Beschenkten, Vermögensart, Verwandtschaft, Vorvermögen, Bewertungsstichtag und die formgerechte Dokumentation. Seit dem 25. Juli 2025 können auf den Balearen besonders weitreichende Abzüge gelten, doch sie ersetzen weder die Berechnung noch die fristgerechte Erklärung.
Artikel lesen →
SteuerPedia
03
Lebensversicherung und spanische Erbschaftsteuer
Bei einer Lebensversicherung entscheidet nicht die Produktbezeichnung, sondern wer Versicherungsnehmer, versicherte Person und Begünstigter ist und welches Ereignis die Zahlung auslöst. Todesfallleistung, eigene Rückgabe, betriebliche Versorgung, Kreditsicherung und unentgeltliche Vertragsübertragung können in Spanien verschiedenen Steuerarten folgen. Für Balearenfälle sind außerdem Zuständigkeit, Verwandtschaftsgruppe, Reduktionen, Quotenbegünstigung und Erklärungspflicht getrennt zu prüfen.
Artikel lesen →
SteuerPedia
04
Immobilien, Gesellschaftsanteile und Betriebsvermögen im Erbfall bewerten
Im spanischen Erbfall wird zunächst bestimmt, welcher Gegenstand oder welches Recht am Todestag auf wen übergeht. Immobilien folgen einer eigenen Referenzwertregel; Anteile und Betriebsvermögen sind grundsätzlich mit ihrem nachweisbaren Marktwert anzusetzen. Schulden, Nießbrauch, Unternehmensbegünstigungen, laufende Einkünfte und ein späterer Verkauf gehören in getrennte Rechenschritte.
Artikel lesen →
SteuerPedia
05
Fristen, Verlängerung, Teilzahlung und Nachweise im Erbfall
Im spanischen Erbfall laufen Erklärungs-, Zahlungs-, Rechtsbehelfs- und Verjährungsfristen nach unterschiedlichen Regeln. Eine Verlängerung der Erklärungsfrist, eine Teilveranlagung zur Freigabe von Nachlassmitteln und eine Stundung oder Ratenzahlung sind eigenständige Verfahren. Wer Behörde, Antrag, Nachweise und Zahlungsweg früh festlegt, kann Zuschläge, Vollstreckung und vermeidbare Beweisprobleme begrenzen.
Artikel lesen →
SteuerPedia
06
Familienunternehmen in der balearischen Erbschaft- und Schenkungsteuer
Die balearische Begünstigung für Familienunternehmen setzt nicht nur eine familiäre Unternehmensnachfolge voraus. Entscheidend ist, ob Einzelunternehmen, Betriebsvermögen oder Beteiligung am Stichtag die spanische Vermögensteuerbefreiung erfüllen, welcher Wertanteil tatsächlich betrieblich gebunden ist und ob Erwerber, Beteiligungsquote, Leitung, Vergütung und Behaltensfrist passen. Bei Schenkungen kommen besondere Anforderungen an Alter und Rückzug des Übergebers sowie wahlweise die Erhaltung der durchschnittlichen Beschäftigtenzahl hinzu.
Artikel lesen →
SteuerPedia
07
Erbschaftsteuer auf den Balearen: Zuständigkeit, Bemessung und Begünstigungen
Bei einem Erbfall mit Bezug zu Mallorca, Menorca, Ibiza oder Formentera müssen drei Fragen getrennt beantwortet werden: Wo besteht spanische Steuerpflicht, welches regionale Recht gilt und bei welcher Behörde ist zu erklären? Erst danach lassen sich Werte, Schulden, Reduktionen, Tarif, Multiplikationskoeffizient und Quotenvergünstigung zuverlässig berechnen. Ein Deutschlandbezug kann zusätzlich eine deutsche Erklärung und eine Anrechnungsprüfung auslösen.
Artikel lesen →
SteuerPedia
08
Erbschaft oder Schenkung mit Deutschlandbezug doppelt erklären
Bei einer Erbschaft oder Schenkung zwischen Deutschland und Spanien können beide Staaten denselben Erwerb nach eigenem Recht erfassen. In Spanien ist regelmäßig eine fristgebundene Selbstveranlagung erforderlich; in Deutschland beginnt das Verfahren häufig mit einer Erwerbsanzeige und erst anschließend mit einer angeforderten Steuererklärung. Ob und in welchem Umfang ausländische Steuer angerechnet wird, hängt von Steuerpflicht, Vermögensart, Belegen und den jeweils nur innerstaatlichen Anrechnungsgrenzen ab.
Artikel lesen →
SteuerPedia
09
Anrechnung der ausländischen Erbschaftsteuer in Deutschland
Wer in Spanien Erbschaftsteuer zahlt, kann sie unter bestimmten Voraussetzungen auf die deutsche Erbschaftsteuer anrechnen lassen. Entscheidend sind Steuerpflicht, Vermögensart, Antrag und Zahlungsnachweis.
Artikel lesen →
SteuerPedia
10
Erbschaftsteuer | Fokus Spanien & Balearen
Wie greifen staatliche und balearische Regeln ineinander? Der Überblick erklärt Steuerpflicht, Bewertung, Vergünstigungen, Formulare, Fristen und die mögliche Mitbesteuerung in Deutschland.
Artikel lesen →
SteuerPedia
11
Erbschaftsteuer Steuertabellen
Die Tabellen zeigen staatliche und balearische Tarife, Reduktionen und Vorvermögenskoeffizienten. Entscheidend ist die richtige Reihenfolge bis zum Abzug – und das Wissen, warum eine Tarifzeile keinen Endbetrag liefert.
Artikel lesen →
SteuerPedia
12
Modelo 650, 651, 660 und weitere balearische Erbschaft-/Schenkungsmodelle
Modelo 650 ist das aktuelle staatliche Formular für Erbfälle; Modelo 652 wurde abgeschafft. Zuständigkeit, Frist und mögliche balearische Vergünstigungen hängen von der konkreten Ansässigkeits- und Nachlasskonstellation ab.
Artikel lesen →
SteuerPedia
13
Schenkungsteuer in Spanien | Höhe und Besonderheiten
Auf Mallorca kann die Schenkungsteuer in engen Familiengruppen auf null sinken. Der Erwerb bleibt dennoch zu bewerten, je nach Vermögensart öffentlich zu beurkunden und fristgerecht zu erklären.
Artikel lesen →
SteuerPedia
14
Erbschaftsteuer in Deutschland | Vermögen in Spanien
Ein Erbfall mit spanischem Vermögen kann Pflichten in zwei Staaten auslösen. Der Überblick ordnet Steuerpflicht, Bewertung, Freibeträge, Anzeigen, balearische Verfahren und die deutsche Anrechnung ein.
Artikel lesen →