SteuerPedia
01
Private-Equity-Fonds und Carried Interest
Bei Private Equity entscheidet nicht die Produktbezeichnung, sondern die rechtliche Stellung als gewöhnlicher Anleger, Manager, Arbeitnehmer, Organmitglied oder selbstständiger Dienstleister. Ausschüttungen, Kapitalrückzahlungen, Anteilsverkäufe und Carried Interest können deshalb in Spanien völlig unterschiedlichen Steuerregeln folgen. Für qualifizierten Carried Interest gilt seit 1. Januar 2023 eine besondere IRPF-Regel, deren 50-prozentiger Ansatz nur bei sämtlichen gesetzlichen Voraussetzungen greift.
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02
Investmentfonds und ETFs im laufenden spanischen Steuerregime
Wer in Spanien steuerlich ansässig ist, muss Fonds und ETFs nach spanischen Regeln einordnen und nicht nach der steuerlichen Behandlung im bisherigen Wohnsitzstaat. Ausschüttungen, Verkäufe, Rückgaben und Fondswechsel lösen unterschiedliche Folgen aus. Besonders wichtig sind der spanische Steueraufschub bei qualifizierten Fondswechseln, sein Ausschluss für ETFs sowie die richtige Fortschreibung historischer Anschaffungsdaten.
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03
Fondsgebundene Versicherung
Eine fondsgebundene Versicherung wird in Spanien zuerst als Versicherungsvertrag und nicht wie ein unmittelbar gehaltenes Fondsdepot beurteilt. Bei einer gewöhnlichen privaten Auszahlung ist regelmäßig die Differenz zwischen Versicherungsleistung und zugehörigen Prämien ein Kapitalertrag. Kann der Versicherungsnehmer dagegen konkrete Anlagen steuern und erfüllt der Vertrag die gesetzlichen Schutzbedingungen nicht, kann bereits während der Laufzeit eine jährliche Besteuerung entstehen.
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