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Cybersicherheitslücke "php2shell": Was Unternehmen jetzt tun sollten

Es gilt die Warnstufe Orange: Was das BSI rät und wo Unternehmen aktuelle Informationen erhalten

Autor: Tom Gebhardt LinkedIn
Erstveröffentlichung: 22. Oktober 2026
Lesezeit: 1 Min.
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Vorher gab es schon Gerüchte, seit Mittwoch (21.10.) ist es offiziell. Zwei Fehler im Code der Programmiersprache PHP machen Webserver, die damit programmiert wurden, über das Internet angreifbar. Da PHP sehr verbreitet ist, sind Millionen von Websites unmittelbar betroffen. Die Sicherheitslücken erhielten den Namen php2shell.

Im Klartext. "Betroffen" heißt in diesem Fall: Sie können angegriffen werden und es ist bekannt, wie das gehen könnte. Meldungen über erfolgreiche Angriffe gab es am Donnerstagmorgen (22.10.) noch keine. Aber da bekannte Sicherheitslücken inzwischen sehr schnell über von der KI programmierte Schadprogramme ausgenutzt werden können, hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) die ungewöhnlich hohe Warnstufe Orange ausgerufen. Diese ist so definiert: "Maßnahmen müssen unverzüglich ergriffen werden. Massive Beeinträchtigung des Regelbetriebs möglich." Das BSI rät dringend dazu, die am Mittwoch (21.10.) veröffentlichten Patches sofort einzuspielen. Aktuelle IT-Sicherheitsmittleilungen veröffentlicht das BSI auf diesem Portal. Das US-amerikanische Pendant, die Cybersecurity & Infrastructure Security Agency (CISA), gibt Updates auf dieser Website.

Wie ernst die Sicherheitslage international eingeschätzt wird, zeigt die Reaktion einiger europäischer Regierungen, ihre Websites vorsichtshalber vorübergehend abzuschalten. Dazu gehörten laut Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag (22.10.) die Onlineportale der Regierungen in Frankreich, Dänemark, Finnland und der Niederlande. In Deutschland reagierten zunächst mehrere Landesregierungen mit ähnlichen Schritten. Auch die Berliner Charité schaltete ihre Website vorübergehend ab. Am Donnerstagnachmittag waren viele der Seiten wieder online.

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