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neu gedacht: Wissen vernetzen, Zusammenhänge sichtbar machen

Mit dem Relaunch von beginnt die nächste Entwicklungsstufe unserer Wissensplattform. Neben einem neuen Auftritt geht es vor allem um eine inhaltliche Weiterentwicklung.

Autor: Frank Feldmeier LinkedIn
Erstveröffentlichung: 28. September 2026
Lesezeit: 3 Min.
KI-Illustration: Mann sitzt vor einer Verbindung verschiedener Wörter

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ist ursprünglich mit dem Ziel entstanden, komplexe Begriffe aus dem deutschen und spanischen Steuer- und Rechtsumfeld verständlich zu erklären. Aus diesem Ansatz entwickelte sich über die Jahre eine umfassendere Wissensplattform mit Enzyklopädie, News, Podcasts, Wegweisern und Rechnern. Mit dem aktuellen Relaunch wird diese Entwicklung nun fortgeführt und zugleich neu ausgerichtet.

Der Hintergrund ist eine grundlegende Veränderung im Umgang mit Wissen. Informationen sind heute leichter zugänglich als je zuvor. Künstliche Intelligenz kann große Mengen an Inhalten in kurzer Zeit recherchieren, zusammenfassen und aufbereiten. Dadurch verliert der reine Zugang zu Informationen an Bedeutung, während deren Einordnung, Verknüpfung und praktische Bewertung wichtiger werden.

Gerade im Steuer- und Rechtsbereich zeigt sich, dass einzelne Informationen häufig nicht ausreichen. Eine steuerliche Vorschrift kann Auswirkungen auf gesellschaftsrechtliche Strukturen haben, eine Unternehmensnachfolge zugleich steuerliche, rechtliche und organisatorische Fragen auslösen und der Einsatz neuer Technologien neben Effizienzgewinnen auch Haftungs-, Datenschutz- oder Sicherheitsfragen mit sich bringen. soll solche Zusammenhänge künftig stärker sichtbar machen.

Vom Nachschlagewerk zum vernetzten Wissenssystem

Der Relaunch betrifft deshalb nicht nur Gestaltung und Navigation. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie vorhandenes Wissen strukturiert und sinnvoll miteinander verbunden werden kann.

Ein wesentlicher Teil des Fachwissens einer Beratung entsteht nicht allein aus Gesetzen und Kommentaren, sondern aus langjähriger praktischer Erfahrung: aus konkreten Fällen, Entscheidungen, Entwicklungen und den Zusammenhängen zwischen verschiedenen Themengebieten. Über viele Jahre sammelt sich dieses Wissen in Dokumenten, Akten und den Erfahrungen der beteiligten Personen.

Neue Technologien eröffnen heute die Möglichkeit, solche Wissensbestände besser zu strukturieren und für neue Fragestellungen nutzbar zu machen. Für bedeutet dies, dass künftig nicht nur die Anzahl der Inhalte entscheidend sein soll, sondern vor allem deren Qualität, Aktualität und Verbindung untereinander.

Die Plattform entwickelt sich damit schrittweise vom klassischen Nachschlagewerk zu einem Wissenssystem, das verschiedene Themenbereiche zusammenführt und Nutzern dabei helfen soll, wirtschaftliche, steuerliche und rechtliche Zusammenhänge schneller zu erfassen.

Neuer Schwerpunkt: Cybersecurity und digitale Resilienz

Ein erster sichtbarer Bestandteil dieser Weiterentwicklung ist der neue Bereich CyberPedia. Hintergrund ist, dass Digitalisierung und Künstliche Intelligenz neue Chancen eröffnen, gleichzeitig aber auch die Bedeutung von Datenschutz, IT-Sicherheit und digitaler Resilienz erhöhen.

Je stärker Wissen und Geschäftsprozesse digital verfügbar sind, desto wichtiger wird die Frage, wie Unternehmen im Fall eines Angriffs oder Systemausfalls handlungsfähig bleiben. Cybersecurity ist dabei längst nicht mehr ausschließlich ein technisches Thema. Datenschutz, europäische Vorgaben zur Netz- und Informationssicherheit, die KI-Regulierung sowie Fragen der Haftung, des Arbeits- und Versicherungsrechts greifen zunehmend ineinander und betreffen damit unmittelbar auch Geschäftsleitungen und Unternehmer.

Für CyberPedia wurden bislang mehr als 800 Stunden juristische Arbeit investiert und rund 28.000 Begriffe und Zusammenhänge strukturiert erfasst. Der Bereich wird fortlaufend aktualisiert und soll rechtliche Grundlagen, regulatorische Entwicklungen und deren praktische Auswirkungen zusammenführen.

Wie sich weiterentwickeln soll

Mit dem Relaunch wird damit eine Entwicklung fortgesetzt, die bereits vor einigen Jahren begonnen hat. Aus einer Enzyklopädie für Steuerbegriffe ist schrittweise eine Plattform für wirtschaftliche, steuerliche und rechtliche Themen entstanden. Bereits mit der Eintragung der Unionsmarke im Jahr 2024 wurde angekündigt, diesen Wissensbereich systematisch weiter auszubauen.

Der nächste Schritt besteht nun weniger darin, einfach immer mehr Inhalte zu veröffentlichen. Entscheidend wird sein, vorhandenes Wissen besser zu strukturieren, unterschiedliche Themen miteinander zu verbinden und neue Entwicklungen frühzeitig einzuordnen.

Steuern und Recht bleiben dabei der Kern von . Zugleich werden Themen stärker berücksichtigt, die heute unmittelbar auf unternehmerische Entscheidungen einwirken, darunter Künstliche Intelligenz, Unternehmensdaten, Cybersecurity und digitale Resilienz.

soll dabei keine individuelle Beratung ersetzen. Die Plattform soll vielmehr Orientierung geben, komplexe Themen verständlich aufbereiten und deutlich machen, welche Zusammenhänge und Fragestellungen bei wirtschaftlichen und unternehmerischen Entscheidungen berücksichtigt werden sollten.

Der Relaunch ist deshalb nicht nur eine optische Überarbeitung. Er markiert den nächsten Schritt von : weg von einer reinen Sammlung einzelner Informationen und hin zu einer stärker vernetzten Wissensplattform, die den veränderten Anforderungen von Unternehmen, Unternehmern und international tätigen Privatpersonen Rechnung trägt.

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