Rückwirkend zum 1. Januar 2014 werden in Spanien alle Bankeinlagen einer Abgabe von 0,03 Prozent unterworfen. Obwohl die Meldung an sich kurzfristig für Erregung sorgte, hat sich der Sturm bald wieder gelegt, denn die Steuer muss direkt von den in Spanien ansässigen Banken für die Gesamtheit der Einlagen abgeführt werden, nicht von den Kontoinhabern selbst. Unser Artikel beleuchtet die Vorgeschichte sowie die Hintergründe dieser Maßnahme und spricht insbesondere die Frage an, inwieweit der "impuesto sobre los depósitos" ein Sonderfall bleiben wird oder aber den Beginn einer Spirale darstellt, um die öffentlichen Finanzen durch eine schleichende Enteignung der Sparer zu sanieren.
Weiterführende Informationen zum Thema
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